Die Knaben schupfen den Ferdl!

Di, 19.4.2016,  20 Uhr / Windmühlgasse 20, 1060 Wien
https://www.facebook.com/events/214062972317841/

Den gschupften Ferdl hat es angeblich ja wirklich gegeben. In Hernals draußen soll er gelebt haben, und irgendwie soll seine Geschichte den Herren Bronner und Qualtinger zu Ohren gekommen sein. Ein gefundenes Fressen, in einen Ohrwurm verwandelt.
Womit wir schon bei den Knaben wären: Die Ohrwürmer gibts selbstverständlich von uns, und zwar beim trendy Pixel-Heurigen „Zum gschupften Ferdl“ in der Windmühlgasse. Man muss also nicht an den Stadtrand pilgern, und im Gegensatz zu den meisten Heurigen dieser Stadt soll beim Ferdl Speis und Trank ausgezeichnet munden — womit wir wieder beim gefundenen Fressen wären … Jedenfalls werden wir den Ferdl mit unseren Liedern ordentlich schupfen und wir freuen uns über jede/n, die/der uns dabei zuhört!

Wohl bekomms,
Eure Knaben

Mit den Knaben samt Rose Grün auf nach St. Pölten!

Sa, 9.4., 22:15, Cinema Paradiso

Endlich! Es blüht und sprießt, es frühlockt allenthalben! Deshalb: Auf ins Grüne, zumindest symbolisch! Die Knaben solidarisieren sich nämlich dringlich mit jenem unnachgiebigen Völkchen, das seit vielenvielen Jahren den so genannten Sonnenpark in St. Pölten pflegt und betreibt. Ein wunderbarer Brückenschlag zwischen Natur- und Kulturarbeit, mehr dazu hier: www.sonnenpark-stp.at

Weil seit 10 Jahren das Damoklesschwert der Umwidmung und Verbauung über dem Projekt schwebt, macht die Initiative sich rechtzeitig vor den Gemeinderatswahlen in St. Pölten (17.4.) noch bemerkbar und lädt ins Cinema Paradiso, welchselbiges sich mitten im Herz der Metropole befindet.

Sobald am Samstag, 9.4., der letzte Film abgespult ist, hüpfen die Knaben gemeinsam mit ihrer lieben Blumenfreundin Rose Grün auf die Bühne des Beislkinos im Saal 2 und versprühen ab 22 Uhr 15 frischen musikalischen Frühlingsduft! So sei es!

Der letzte Zug nach Wien fährt übrigens um 00:02 und ist in Windeseile um 00:23 in Meidling!

Darf ich bleiben?

Die Bilder von der Flucht sind flüchtig geworden. Zuerst haben sie sich festgesetzt in unseren Köpfen, dann sind sie aufgebrochen. Und mit ihnen: unsere Ängste, Hoffnungen, Sehnsüchte, Wut, Ohnmacht, Trauer, Sprachlosigkeit. Von diesem Umherschweifen erzählt auch das Lied mit dem Titel „Darf ich bleiben?“.
Das Video ist uns zugefallen: Es dokumentiert eine Autofahrt von Hegyeshalom an die österreichische Grenze bei Nickelsdorf, jenen Weg, über den im September Hunderttausende Flüchtende zu Fuß gekommen sind. Die Fahrt folgt einem Pfad, den jahrzehntelang ein „Eiserner Vorhang“ trennte.
Wir möchten an dieser Stelle unsere Mitgenommenheit ausdrücken und unsere Hoffnung, dass Menschenrechte keine Idee von gestern sind, und dass es weiterhin Menschen geben wird, die dafür kämpfen.

Darf ich bleiben? from 3knabenschwarz on Vimeo.